Freie Rede? ...kannst du lernen!

Übertrieben? Nein. Wenn du meinst, du kannst das nie, dann lies einfach nicht weiter. Wenn du aber überlegen willst... 99% der Menschen können schwimmen lernen, oder Rad fahren. Unsere Erfahrung ist: Mit Freier Rede verhält es sich ebenso. Denn im Prinzip vermag jeder Mensch zu sagen, was er will. Sich zu merken, was ihm wichtig ist. Und, am wichtigsten: Zu spüren, was er empfindet.

Und mehr brauchst du nicht. Du muss wissen, was du sagen willst. Du musst die Art festlegen, in der du dich ausdrückst. Und natürlich – du musst es lernen. Wie schwimmen oder Rad fahren.

 

Deine Botschaft

 

Kaum zu glauben, aber wahr: Viele Menschen wissen nicht genau, was sie genau sagen wollen. Oder wissen es, aber halten den Kurs nicht ein, wenn sie vorne stehen. Am Tresen könnten sie druckreif reden. Aber am Rednerpult verlieren sie die Kontrolle über ihren Kurs. Daher musst du ganz zu Beginn dein Ziel festlegen:

  • Will ich nur informieren?
  • Oder will ich meine Zuhörer von etwas überzeugen?
  • ...oder sogar aktivieren?

„Informieren“ wäre z. B. einfach ein Referat über das Leben von Karl Marx. „Überzeugen“ wäre z. B.: Marx hatte doch recht, die DDR hat es nur einfach vermasselt. Und „Aktivieren“ ist das Auffordern zu einer Aktion, z. B. zu einem Kauf oder einer Wahlentscheidung.

 

Dein Vorgehen

 

Wenn dein Ziel und deine Botschaft klar sind, sammelst du Material. Und fragst dich: Was hat das, was ich sagen will, mit dem Leben meiner Zuhörer zu tun? Wo finden sie sich darin wieder? Von dort aus erarbeitest du deine Struktur: Du klärst, welche Geschichte(n) du erzählen kannst. Und fängst an, die Höhepunkte zu identifizieren: die Spannungskurve deiner Rede. So kommst du zu ihrem Ablauf: wie eine Landkarte. Das wird dein Konzept, die Navigation durch deine Rede.

 

Frei Sprechen

 

Wenn du dein Ziel erreichen willst, musst du frei sprechen. Dazu musst du Beziehung zum Publikum aufnehmen, gleich am Anfang. Dabei ist egal, ob dir 20 oder 20.000 zuhören: Du spürst die Beziehung im Bauch. Das erfordert Mut – und gute Vorbereitung. Und dann Übung.

Ein weiterer Schritt ist, die Rede aufzuschreiben. Dadurch machst du dein Gehirn warm, fast schon die Zunge. Aber nichts auswendig lernen! Und keinen Satz ablesen. Nur gründlich schreiben, Wörter erwägen, Anschlüsse prüfen: und dann Stichwörter auf Karteikarten schreiben.

Mit denen gehst du in die Bütt... aufs Schafott! Hilfe! Herzjagen! Leidest du unter Lampenfieber und Stress? Dann gehört ein gutes Anti-Stress-Training ebenfalls zu deiner Vorbereitung.

 

Unsere KarriereLoft-Leistungen:

 

für Professionals: Public Speaking

für Professionals: Erfolgreich Präsentieren

für Professionals: Panels moderieren

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