Video-Präsentation: „In die Kamera...!“

Du kennst das: Online mit Zoom oder MS Teams - und wer redet, scheint vorbeizuschauen an dir, vorbei an deinen Augen: Scheinbar starrt die Kollegin auf deine Lippen, der Kollege auf dein Kinn. Oder schaut seitlich an dir vorbei. Der Grund: Alle blicken auf ihren Bildschirm - statt in die Kamera.

Doch genau dorthin müssten sie schauen: in den kleinen roten/grünen/blauen Punkt. Unbegreiflich, dass das nach gefühlt drei Jahren Corona noch immer kaum jemand tut.

 
Multi-Tasking Kommunizieren

 

Beim Online-Präsentieren ist so viel gleichzeitig zu tun, dass man es kaum schafft:

  • in die Kamera schauen (das Äquivalent zum Augenkontakt),
  • Chat, Wortmeldungen und Reaktionen verfolgen,
  • die eigenen PPT’s kommentieren,
  • in die Vorbereitung schauen, sich auf die eigene Argumentation konzentrieren
  • ...und das alles freundlich-fröhlich!

Zu viel für dich? Profis bewältigen eine Menge davon: Man kann das lernen.

 

Simpel - aber schwierig...!

 

Zunächst: Es führt kein Weg daran vorbei, so viel wie möglich in die Kamera zu blicken. Und in den Chat und die Wortmeldungen... und auf die Gesichter der anderen? Klar: Es ist ein Spiel mit vielen Bällen in der Luft - mit einer Priorität beim Blick in die Kamera.

Ideal für anspruchsvolle Konferenzen: Co-Moderation, d. h. Moderatoren, die Chat, Wortmeldungen und Gesichter im Blick behalten und dich unterstützen, gelegentlich ergänzen und erforderlichenfalls kurz reingrätschen: auch, um die Zuhörer einzubeziehen.

Dabei sollte die Leitung dafür sorgen, dass deren Kameras angeschaltet sind (sofern die Zahl nicht ins Unüberschaubare steigt), um die Reaktionen zu verfolgen. Denn deine Priorität bleibt beim Sprechen und Präsentieren beim ersten Online-Gebot: „In die Kamera schauen!“

 

Und deine Notizen und Vorbereitungen?

 

Online-Kommunikation erfordert hohe Konzentration - viel mehr als offline. Dafür gibt es Coaching. Sie ist Arbeit - wie die Vorbereitung. Ja, man wird auch weiterhin in die Notizen schauen, wenn es nicht anders geht. Aber mehr als früher muss man auswendig wissen - oder aus Stichwörtern holen, die man mini-kurz notiert hat. Erfolg hat Gründe. Alles hängt von deiner Kompetenz ab. Und von deinem Entschluss: „Ich will es.“ Mutig. Auch dabei kannst du dir helfen lassen.

Ist das eine gute Nachricht? Ja. Lifelong Learning! Stillstand gibt es nicht.

Ach, noch etwas: Techniker tüfteln bereits an Bildschirmen, die registrieren, wen du ansiehst, und dich durch den Bildschirm aufnehmen. Dann wird’s wieder leichter. Aber das dauert noch...
 

ri/eb

 

Unsere KarriereLoft-Leistungen:

 

für Fach- & Führungskräfte: Online Reden & Präsentieren

für Fach- & Führungskräfte: Führungskräfte-Coaching

für Fach- & Führungskräfte: Public Speaking

für Fach- & Führungskräfte: Erfolgreich Präsentieren

für Fach- & Führungskräfte: TV + Interviews meistern